Betrieb im Netzwerk des Endkunden
On-Premises beim Endkunden: Maximale Datensouveränität – ideal bei hohen Compliance-Anforderungen
Beim Endkundenbetrieb werden die Mercury MPS Serverinstanz und der MPS-Client vollständig im Netzwerk des Endkunden installiert. Diese Variante eignet sich besonders für sicherheitskritische oder abgeschottete IT-Umgebungen, in denen externe Verbindungen nicht zulässig oder nicht gewünscht sind.Die Kommunikation zwischen MPS-Client und Server erfolgt lokal, innerhalb des Kundennetzwerks. Externe Partner wie Lieferanten oder Serviceanbieter erhalten die benötigten Informationen (z.B. Zählerstände, Tonerbedarf, Alarmmeldungen) per E-Mail oder auf anderen vom Kunden zugelassenen Wegen.
Updates und Wartung erfolgen durch den Endkunden selbst oder durch einen betreuenden Systempartner. Die Anbindung externer Anwendungen per REST-API ist optional möglich.
Datenhoheit & Kontrolle
Eine lokale Installation im Netzwerk des Endkunden bietet maximale Kontrolle und Datensouveränität. Die Datenhaltung erfolgt vollständig lokal – besonders attraktiv für Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen wie Banken, Behörden oder Großkonzerne mit eigenen Sicherheitsrichtlinien.
Konnektivität & Unabhängigkeit
Die On-Premises-Variante ist vollständig unabhängig von externen Faktoren:
✓ Keine Internetanbindung nötig – vollständig autarker Betrieb im Kundennetz
✓ Kein externer Zugriff – für den Betrieb ist kein Zugriff von außen erforderlich
✓ Management durch Kunden-IT – die Verwaltung liegt vollständig in den Händen der internen IT
Sicherheitsarchitektur
Auch bei einer lokalen Installation nutzt Mercury MPS seine spezifischen Sicherheitsmerkmale: Die unidirektionale Kommunikation stellt sicher, dass keine eingehenden Netzwerkverbindungen oder geöffneten Ports auf Kundenseite benötigt werden. Alle Datenflüsse werden initiativ vom Client zum Server gestartet, was die Angriffsfläche minimiert.
✓ Die sicherheitstechnische Unbedenklichkeit wurde durch die Atruvia AG (ehemals Fiducia & GAD) bestätigt – Eignung für den Finanzsektor belegt.
Resiliente Client-Server-Architektur
Die Architektur stellt sicher, dass die Datenqualität auch in lokalen Umgebungen hoch bleibt:
✓ Intelligente Validierung – Gerätedaten werden direkt am Client geprüft und korrigiert, noch bevor sie den lokalen Server belasten
✓ Lokale Pufferung – integrierte lokale Datenbank speichert Daten lückenlos bei Netzausfällen und überträgt zeitversetzt bei Wiederherstellung
Technische Voraussetzungen
Server-Betriebssysteme: Microsoft Windows Server 2016, 2019 oder 2022 (empfohlen). Alternativ Windows 10 oder 11.
Plattformunabhängige Clients: Neben Windows-PCs können auch mobile Apps (iOS/Android) oder zukünftig kostengünstige Raspberry Pi-Systeme (Linux) als „Edge Collector" in das lokale Netzwerk integriert werden.
Vorteile auf einen Blick:
- Höchste Datensicherheit durch vollständig lokalen Betrieb im Kundennetzwerk
- Keine externe Datenübertragung notwendig – vollständig autark, keine Internetanbindung nötig
- Unidirektionale Kommunikation: Keine eingehenden Verbindungen, keine offenen Ports – Atruvia-zertifiziert
- Intelligente Validierung der Gerätedaten direkt am Client – Entlastung des Servers
- Resiliente Clients mit lokaler Datenbank – lückenlose Erfassung auch bei internen Netzausfällen
- Ideal für Banken, Behörden & Großkonzerne mit hohen IT-Sicherheitsanforderungen
- Plattformunabhängige Clients: Windows, iOS, Android und Raspberry Pi als Edge Collector
- REST-API bei Bedarf verfügbar (z.B. für App-Anbindung oder ERP-Integration)
- Externe Kommunikation (z.B. zu Servicepartnern) flexibel per E-Mail oder Schnittstelle